Die Diagnose Alzheimer, Demenz oder auch Krebs verändert das Leben eines Menschen und seiner Angehörigen. Alltägliche Dinge können plötzlich Angst machen. Die Sorgen drehen sich vor allem um Familie, Arbeitsplatz, aber auch um Untersuchungen, Krankenhausaufenthalte und Behandlungskosten. Reden hilft, um die Erkrankung besser zu bewältigen. In Einzel-, Paar- und Familiengesprächen bei unserer Psychologin werden Kommunikationsbarrieren überbrückt und Lösungen für ein neues „Erleben miteinander“ erarbeitet.
In der Ruhe liegt die Kraft. Psychologische Entspannungsmethoden (autogenes Training, Visualisierung, Atemschulung etc.) vermitteln Strategien zur Erholung von Körper und Psyche. Ein neuer, behutsamer Zugang kann entstehen. Selbstwertgefühl und körperliche Attraktivität werden erlebt, ein ausgleichendes Verhalten erlernt.
Selbsthilfegruppen bieten nicht nur Austausch und Information. Sie eröffnen Krebspatienten die Möglichkeit, sich wieder als eigenständig und verantwortlich zu erfahren, Probleme anzugehen und neue soziale Kontakte zu knüpfen. Die gegenseitige Unterstützung fördert Hoffnung und Zuversicht sowie Vertrauen in die persönlichen Fähigkeiten.
Schreitet die Erkrankung fort und hat der Patient seinen letzten Lebensweg vor sich, ist es Zeit für einen würdevollen Abschied. Eine einfühlsame psychologische Begleitung hilft, um über die eigenen Gefühle, Angst und Trauer zu sprechen und Trost zu finden. Der Respekt vor Individualität und Selbstbestimmung schenkt Lebensqualität, auch wenn das Leben zu Ende geht.

Die Natur und eine friedvolle Umgebung tun gut. Und sie helfen Patienten und Angehörigen, um zur Ruhe zu kommen.

Dr. phil. Elisabeth Buttenhauser
Diplom-Psychologin
psychologische Betreuung
Tel.: 08762 / 91–538
E-Mail: e.buttenhauser(at)klinik-wartenberg.de