Baustellen-Neuigkeiten

Einen völlig neuen Blick auf die Klinik und die Baustelle eröffnet das Foto von Kranführer Juso Karadza, dessen Arbeitsplatz sich in ca. 40 Metern Höhe befindet.

Inzwischen ist die Baugrube in der Größe von 31 x 24 m für den Anbau fertig. Dafür wurden ca. 12.000 m³ Bodenmaterial ausgehoben. Zur Veranschaulichung: Damit könnte man rund 80.000 Standard-Badewannen befüllen.
Vor Beginn der Aushubarbeiten wurde das Bestandsgebäude durch eine sog. Unterfangung stabilisiert: Dafür wurde eine zementhaltige Flüssigkeit mit Hochdruck unter das Gebäude gespritzt. Anschließend wurden die Wände der Baugrube mit einem Berliner Verbau gegen das Abrutschen in die Grube stabilisiert.
Gegenwärtig werden insgesamt ca. 200 hohle Gussrammpfähle in den Boden der Baugrube getrieben und mit Zement verfüllt, was der Stabilisierung des Untergrunds dient. Würde man die Pfähle aneinanderlegen, ergäbe sich eine Strecke von ca. 2 Kilometern. Im nächsten Arbeitsschritt werden Streifenfundamente aus Metall auf dem Boden der Baugrube angebracht und mit Beton ausgegossen. Daran schließen sich noch Kanal- und Dämmarbeiten an, bevor – voraussichtlich Anfang Dezember – die Bodenplatte, bestehend aus mehreren einzelnen Teilen, die direkt vor Ort gegossen werden, eingesetzt wird.

In den nächsten knapp 2 Jahren entsteht direkt im Anschluss an das Bestandsgebäude ein Erweiterungsbau mit 48 Patientenzimmern auf vier Ebenen. Das Bauvorhaben mit einer Gesamt-Investitionssumme von ca. 20 Mio. Euro wird vom Freistaat mit mehr als 7 Mio. Euro gefördert.