Klinik spendet für Afghanistan

Am 07.06. holten Mitarbeiter des Sozialreferats der Stadt München eine Ladung Spenden für den Verein „Empor e.V. – Aufbauhilfe für Afghanistan“ in der Klinik Wartenberg ab, darunter auch 8 Rollatoren, 3 Rollstühle, 14 Gehstöcke und eine ganze Reihe anderer Artikel, die hier keine Verwendung mehr finden, in Afghanistan aber dankbar entgegengenommen werden.

Regelmäßige Sammelaktionen

Erstmals gingen im Sommer 2015 eine größere Ladung Rollstühle nach Afghanistan und über 30 mechanische Betten nach Rumänien. Organisiert werden die Spendenaktionen von Karin Bogdain, die an der Klinik Wartenberg als Sprachtherapeutin beschäftigt ist. Zu den beiden Vereinen – „Empor e.V.“ (Afghanistan) und „Nowero“ (Rumänien) besteht seit der ersten Aktion eine herzliche Verbindung; weitere Spendenaktionen fanden 2017 statt.

Auszeichnung der Initiative durch Bundesentwicklungsministerium

Und so machen sich nun wieder Sachspenden auf den Weg nach Afghanistan, wo sie von Herrn Ali Nawabi und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehnsüchtig erwartet werden. Der Verein betreibt orthopädische Werkstätten im Land und bietet so Menschen, die in Afghanistan leben oder dorthin zurückkehren, eine berufliche Perspektive. Die orthopädischen Hilfsmittel werden für die Versorgung von Minenopfern dringend benötigt, weil sie ihnen eine Teilhabe am sozialen Leben ermöglichen. Unterstützung auf deutscher Seite erhält der Verein vom Büro für Rückkehrhilfen beim Sozialreferat der Stadt München. Diese Kooperation und das Engagement des Vereins wurden im September 2016 mit dem 2. Platz im bundesweiten Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ unter der Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und einem Preisgeld in Höhe von € 15.000 gewürdigt.

Die Spenden werden nun vom Sozialreferat der Stadt München eingelagert, bis voraussichtlich im Herbst wieder ein großer Container mit Spenden aus dem ganzen Bundesgebiet auf die große Reise nach Afghanistan geht.