Diagnosen wie Herzinfarkt, Demenz oder auch Krebs können das Leben eines Menschen und seiner Angehörigen deutlich verändern. Alltägliche Dinge können plötzlich Angst auslösen. Die Sorgen drehen sich vor allem um Familie, Krankenhausaufenthalte und Möglichkeiten der Weiterversorgung. Reden hilft, die Erkrankung und ihre Folgen besser zu bewältigen. In psychologischen Einzel-, Paar- und Familiengesprächen werden Wege einer gemeinsamen Bewältigung diskutiert und Hilfen im Umgang mit Ängsten und depressiven Stimmungen angeboten.

Bild von zwei Personen, die jeweils auf einem Sessel sitzen und einen Vertrag besprechen.
Foto von mehreren Personen, die entspannt auf Gymnastikmatten mit Kissen unter dem Kopf liegen. Die Personen haben ihre Hände auf den Bauch gelegt und ihre Augen geschlossen.

Entspannung

In der Ruhe liegt die Kraft. Psychologische Entspannungsmethoden (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Atemschulung) vermitteln Strategien zur Erholung von Körper und Psyche. Das Erlernen eines ausgleichenden Verhaltens im Alltag hilft bei der konstruktiven Bewältigung von Anforderungen und Stress.

Abschied

Hat ein Mensch seinen letzten Lebensweg vor sich, steht ein würdevoller Abschied im Vordergrund der Behandlung. Eine einfühlsame psychologische Begleitung hilft, über die eigenen Gefühle zu sprechen, Trauer auszudrücken und Trost zu finden. Der Respekt vor Individualität und Selbstbestimmung schenkt Lebensqualität, auch wenn das Leben zu Ende geht.

Foto einer Person mit Regenschirm, die an einem Grab steht und einen Blumenstrauß in der Hand hält. Der Friedhof befindet sich in einem Wald, Laub liegt am Boden und die Blätter der Bäume sind gelb-orange gefärbt. Es scheint ein herbstlicher, regnerischer Tag zu sein.

Miteinander reden - Gesprächsangebot für Angehörige

Für die Bewältigung einer schweren Erkrankung ist der Beistand durch Angehörige und Freundinnen und Freunde von zentraler Bedeutung. Als Vertrauenspersonen leisten sie umfassende soziale Unterstützung und mildern den Stress, der häufig durch Krankheit und Behandlung entsteht. Aber auch die Angehörigen selbst werden stärker als sonst gefordert: Klinikaufenthalt und häusliche Pflege führen oft zu emotionaler Belastung, Ängsten und Überforderung. Eine psychologische Beratung bietet konkrete Hilfestellung beim Aufbau von Vertrauen, dem Festlegen erreichbarer Ziele und der Förderung von Bedürfniswahrnehmung und Belastungsausgleich. Zudem werden im Gespräch Informationen zum Umgang mit der erkrankten Person vermittelt und Fragen beantwortet.

Ansprechpartner

Dr. phil. Elisabeth Buttenhauser

Leitung psychologischer Dienst - Diplom-Psychologin
Psychologischer Dienst