Über die Grundversorgung hinaus: So bereichert der Freundeskreis der Klinik Wartenberg den Alltag der Patienten

Vorstand des Freundeskreises Klinik Wartenberg

Auf dem Foto: 

Der Vorstand (hinten, v.l.): Dr. Elisabeth Buttenhauser (Beisitzerin), Vladimira Foglar (Beisitzerin), Sigrid Brünner (2. Vorsitzende); (vorne, v.l.) Irene Hilf (Schriftführerin), Stephanie Weltrich-Streit (Vorsitzende), Hans-Günter Scholz (Schatzmeister). © spa

Kissen, Kuscheldecken, Konzerte, „Zaubertische“ für Demenzkranke, Virtual-Reality-Brillen und und und: Der Freundeskreis der Klinik Wartenberg hat in den 13 Jahren, seit es ihn gibt, viele Anschaffungen getätigt, die den Patienten den Alltag in der Klinik versüßen. Unser Leserhilfswerk „Licht in die Herzen“ unterstützt seine wertvolle Arbeit.

Wartenberg – Warum braucht eine private Klinik überhaupt einen Förderverein? Sie ist ein Gesundheitsbetrieb und stellt als solcher all das, was für die Versorgung der Patienten nötig ist. Für darüber hinausgehende Angebote sorgt der Freundeskreis. Alle Investitionen werden in enger Absprache mit der Klinik getätigt.

Arbeiten nach innerer Uhr: Warum Mitarbeiter in dieser Klinik weniger Schlafprobleme haben

Das Foto zeigt eine Luftaufnahme, der Klinik Wartenberg von Südwesten aus. Mittig ist der Neubau der Klinik zu sehen und dahinter erstreckt sich das weitere Gebäude. Links im Bild erkennt man das Haus Irmgard. Die Klinik ist umgeben von einem grünen Park- und Waldareal.

Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) von Marcel Bechtel vom 12.06.2025 

Eule oder Lerche? Unsere Gesellschaft ist eher auf Frühaufsteher ausgelegt – das ist schlecht für die Menschen, die später aktiv werden. Eine Klinik in Bayern hat dafür eine lösung gefunden – und zwar schon seit 2019.

Spät ins Bett, früh zur Arbeit, sich übermüdet durch den Tag quälen – und das mindestens fünfmal die Woche – so sieht der Arbeitsalltag von vielen Menschen in Deutschland aus. Das ist vor allem für diejenigen ein Horror, die keine Morgenmenschen sind. Aber ausgerechnet in der Pflegebranche – die nicht unbedingt für die besten Arbeitsbedingungen bekannt ist – gibt es ein Beispiel dafür, wie es auch anders gehen kann.

 

Von Eulen und Lerchen

Die Klinik Wartenberg im gleichnamigen Ort, rund 50 Minuten Autofahrt entfernt von München, bezeichnet sich selbst als „ChronoClinic“. Hier können Mitarbeiter, soweit möglich, nach ihrem individuellen Chronotyp arbeiten.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) unter Arbeiten nach Chronotyp: Klinik in Bayern löst Schlafprobleme 

Förderbescheid für die Waldtherapie

Übergabe der Förderung der Waldtherapie. 55.615€ für das Projekt "Evalution Klinische Waldtherapie bei geriatrischen Patientinnen und Patienten". 2 Personen halten die Förderung in der Hand, dahinter 13 Personen in dem Klinik Wald.

Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung

Gerlach: Altersmedizin spielt im Zuge des demographischen Wandels eine zentrale Rolle – Bayerns Gesundheitsministerin übergibt Förderbescheid in Höhe von rund 55.000 Euro an Akutgeriatrie

Logo der Bayerischen Staatsregierung
  1. August 2024

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat der Klinik Wartenberg im oberbayerischen Landkreis Erding einen Förderbescheid in Höhe von 55.000 Euro für die Evaluation eines „Waldtherapiepfads“ übergeben. Gerlach betonte am Donnerstag: „Altersmedizin spielt im Zuge des demographischen Wandels eine zentrale Rolle. Sie ist ein wichtiger Pfeiler der bayerischen Gesundheitspolitik. Oberstes Ziel ist es, ältere Patientinnen und Patienten umfassend so zu versorgen, dass sie bei hoher Lebensqualität möglichst lange selbstständig leben können, und Pflegebedürftigkeit minimiert wird. Dazu müssen auch neue therapeutische Konzepte verfolgt werden. Der Waldtherapiepfad der Klinik Wartenberg ist ein gutes Beispiel hierfür.“

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums:

Quelle: Bayerisches Staatsministerium unter: https://www.bayern.de/pdf/data/bayernde_157334.pdf

Mit dem Rollator ins Grüne

Das Foto zeigt eine Luftaufnahme, der Klinik Wartenberg von Südwesten aus. Mittig ist der Neubau der Klinik zu sehen und dahinter erstreckt sich das weitere Gebäude. Links im Bild erkennt man das Haus Irmgard. Die Klinik ist umgeben von einem grünen Park- und Waldareal.

Artikel von Regina Bluhme, Süddeutsche Zeitung

Bislang ist Waldbaden als Therapieform in Deutschland nicht anerkannt. Ein Projekt in der Klinik Wartenberg könnte das ändern. In der geriatrischen Reha-Klinik soll erstmals die Wirksamkeit dieser Therapie für ältere Menschen untersucht werden.

Die geriatrische Reha-Klinik Wartenberg liegt recht idyllisch auf einer kleinen Anhöhe, umgeben von einem klinikeigenen, 52 Hektar großen Wald- und Parkgelände. Vor wenigen Tagen hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach das Haus im Landkreis Erding besucht.

Mitgebracht hatte sie einen Förderbescheid von rund 55 000 Euro für ein innovatives therapeutisches Projekt: In Wartenberg wird in einer Studie die Wirksamkeit einer Waldtherapie bei geriatrischen Patienten und Patientinnen untersucht.

„Altersmedizin spielt im Zuge des demografischen Wandels eine zentrale Rolle“, betonte die bayerische Gesundheitsministerin bei ihrem Besuch in Wartenberg. Oberstes Ziel sei es, ältere Patienten und Patientinnen so zu versorgen, dass sie möglichst lange selbständig leben können.

Dazu müssten auch neue therapeutische Konzepte verfolgt werden. Der Waldtherapiepfad der Klinik sei dafür ein gutes Beispiel. Der Pfad befindet sich praktischerweise gleich hinter dem am Waldrand gelegenen Klinikgebäude. Mitunter steht auch mal ein Reh im Innenhof oder es hoppelt ein Hase über die Grünflächen.

Lesen Sie jetzt den vollständigen Artikel:

Quelle: Süddeutsche Zeitung unter https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/geriatrie-waldbaden-klinik-wartenberg-therapie-bayerisches-gesundheitsministerium-studie-lux.UQWAL5VVAMoAWYVw8S9uWb?fbclid=IwY2xjawEclkFleHRuA2FlbQIxMQABHS5V2NI8g49fJfJhTQDGKOffjFIftzKFI8K5jpbDYL1VvGNpz9lOD8GGKw_aem_EVS7pfQmTHWLU1YsWSj61w

Start der Veranstaltungs- und Vortragsreihe „Frauengesundheit – ein Leben lang!“

Foto unseres Chefarztes der Geriatrie Herr Dr. Becher.

Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas „Frauen – sichtbar und gesund“ der Initiative Gesund.Leben.Bayern. des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) startet im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Erding, am 14. Oktober 2024 um 18:30 Uhr, die vom Gesundheitsamt Erding organisierte Veranstaltungs- und Vortragsreihe.

Anlässlich dieser Veranstaltungsreihe wird der Chefarzt der Klinik Wartenberg, Herr Dr. Klaus Friedrich Becher, zwei Vorträge zu folgenden Themen halten.

  • Dienstag, 29.10.24 | 17-18:30 Uhr „Inkontinenz der Frau – ein Tabuthema“ im großen Vortragssaal der Klinik Wartenberg zusammen mit Frau Dr. Plattner (Chefärztin Gynäkologie & Geburtshilfe Klinikum Landkreis Erding)
  • Dienstag, 05.11.24 | 18-19:30 Uhr „Osteoporose – wenn der Knochen nicht mehr hält“ im Wittelsbacher Saal, Alte Schule Wartenberg (Nikolaibergstraße 8, Wartenberg)

Alle Vorträge können kostenlos besucht werden. Das weitere Programm sowie mögliche Änderungen finden Sie unter: https://www.landkreis-erding.de/presse-aktuelles/termine-und-veranstaltungen-des-landkreises-erding/start-der-veranstaltungs-und-vortragsreihe-frauengesundheit-ein-leben-lang/

Ziel der Ausstellung sowie der verschiedenen Vorträge und Veranstaltungen ist es, über das Thema Frauengesundheit zu informieren und die Bevölkerung für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Das Gesundheitsamt Erding wird dabei von weiteren Akteuren wie der Gesundheitsregion plus, dem Klinikum Landkreis Erding sowie weiteren Kooperationspartnern des Landkreises unterstützt.